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Glemsmühlen-Weg

Detail-Ansicht

Mit dem Rad oder zu Fuß auf Entdeckungstour durch das idyllische Glemstal
Erleben und entdecken Sie die reizvolle und abwechslungsreiche Natur und Landschaft des Glemstals. Unterwegs treffen Sie auf stille Wälder, beeindruckende Felsformationen, saftige Streuobstwiesen und vor allem auf malerische Ufer mit zahlreichen sehenswerten Mühlen.

Unterwegs auf dem Glemsmühlen-Weg
Der Rad- und Wanderweg führt vom Glemseck bei Leonberg auf ca. 40 km durch das idyllische Glemstal bis nach Markgröningen- Unterriexingen. Dabei treffen Sie auf eine Vielzahl noch erhaltener
und sehenswerter Mühlen. Auf 19 Informationstafeln erhalten Sie einen Einblick in die ühlengeschichte des Glemstals. Die Strecke führt Sie durch mehrere reizvolle Ortschaften, die es Ihnen ermöglichen während oder auch am Ende der Tour gemütlich einzukehren und zu übernachten. Es lohnt sich aber auch, den beschilderten Weg zu verlassen und die reizvollen Ortschaften abseits zu besuchen.

Wissenswertes
Der Glemsmühlen-Weg ist durchgehend ausgeschildert. Die Strecke verläuft überwiegend auf asphaltierten Wegen. Teilabschnitte führen über einen Schotterweg. Mit Ausnahme der Steigung bei Talhausen gibt es keine größeren Anstiege. Die Tour eignet sich für jede Altersgruppe und ist in beiden Richtungen gut befahrbar. Es besteht die Möglichkeit, den Weg in Etappen zu erkunden und an verschiedenen Orten zu starten. Parkplatzmöglichkeiten und Bahnstationen sind auf der Rückseite eingezeichnet. In Unterriexingen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Tour in direktem Anschluss auf dem ebenfalls ausgeschilderten Enztal- Radweg fortzusetzen. Den nächsten S-Bahn- Anschluss erreichen Sie in Bietigheim-Bissingen (ca. 10 km).  Nähere Informationen zum Glemsmühlen-Weg erhalten Sie bei den Städten und Gemeinden sowie beim Landratsamt Ludwigsburg.

Glemskultour
Fahrradfahrer
Doppelseite
Wanderwege

Streckenverlauf

Keltenweg
Glemsmühlenweg

Die Tour beginnt am Glemseck bei Leonberg. Zunächst führt die Strecke am Waldrand entlang durch
das Glemstal in Richtung Leonberg. Nach ca. 3 km treffen Sie in Höhe des Autobahndreiecks Leonberg das erste Mal auf die Glems. Von dort geht’s den Flusslauf entlang vorbei am Freibad Leobad durch Eltingen. Nachdem Sie das Naturdenkmal und Vogelschutzgebiet „Schopfloch“ umfahren und die Glems überquert haben, führt der Weg auf einem Abschnitt des Ackerlehrpfads zur ersten Mühle, der Lahrensmühle. Von dort geht es weiter am Bahnhof vorbei zur Clausenmühle. Oberhalb der Clausenmühle erhebt sich das Leonberger Schloss mit seinem bekannten Pomeranzengarten. Sie überqueren die Straße und fahren am rechten Glemsufer entlang. Den Weg zur Felsensägmühle säumen beeindruckende Felsformationen. Weiter geht´s durch das idyllische Landschaftsschutzgebiet „Unteres Glemstal“ mit seinem malerischen Auwald zur Scheffelmühle. Nach ein paar hundert Metern biegen Sie rechts ab. Vorbei am Zukunftswald 2000 des BUND Leonberg geht´s zum Freibad nach Höfingen. Der Weg führt geradeaus an der S-Bahn-Haltestelle Höfingen vorbei und weiter entlang der Glems bis zur Fleischmühle. Hier verläuft die Grenze zwischen den beiden Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg. Nun sind es noch ca. 500 m entlang des Mühlkanals bis zur Tonmühle. Weiter geht´s entlang der Glems zur Zechlesmühle, die jedoch auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt. Der Weg führt dann geradeaus zur Ortsmitte von Ditzingen. An der Schlossmühle und am Schloss vorbei fahren Sie durch die Grünanlage „Glemsaue“, wo auch das ehemalige Wasserrad zu sehen ist. Nachdem Sie am Ortsende von Ditzingen die Glems berquert haben, ist der erste Anstieg der Tour zu bewältigen. Zwischen weiten Ackerflächen geht´s unterhalb von Hirschlanden bergauf und bergab bis zur Talmühle. Sie überqueren die Straße und fahren auf dem Radweg bis zur Glemsmühle. Der Weg führt weiter durch das Tal am Nippenburger Wald entlang
bis zur ehemaligen Sägmühle. Nach einer kurzen Steigung haben Sie rechts einen schönen Blick auf
die Nippenburg. Nachdem Sie auf Höhe des Mühlunterhofes die Straße überquert haben, geht es bequem bergab zur idyllisch gelegenen Hagmühle. Kurz nach der Hagmühle führt der Weg auf den Natur-Lehrpfad „Mittleres Glemstal“, dem Sie bis zur Stumpenmühle folgen. Weiter geht´s an der Sport- und Schwimm-halle vorbei in die Ortsmitte von Schwieberdingen. Nachdem Sie die Glems überquert haben, erscheint links die Bruckmühle. Am Busbahnhof biegen Sie rechts ab und folgen der Glems am linken Ufer bis zur Neumühle. Durch das reizvolle Glemstal und(Stuttgart - Mannheim) führt die Strecke in Richtung Markgröningen. Nach der ehemaligen Bruckmühle, biegen Sie links Richtung Talhausen ab und gelangen zur Spitalmühle. Vorbei an der Unteren Mühle und der Papiermühle treffen Sie am Ortseingang von Talhausen rechts auf die ehemalige  Hammerschmiede. Sie  überqueren die Glems und folgen dem Weg steil bergauf nach Unterriexingen. Für die  Aufstiegsstrapazen entschädigt ein wunderschöner Rundblick. Nun geht es bergab nach  Unterriexingen. Auf dem Parkplatz der dortigen Frauenkirche gibt eine Informationstafel Auskunft über die Geologie des Enztales. In der Ortsmitte erreichen Sie an der Glemsbrücke mit der Unterriexinger Bachmühle die Endstation des Glemsmühlen-Wegs. Die Glems fließt dann noch ca. 400 m weiter, bevor sie in die Enz mündet. Viel Spaß!!

Karte

Die Mühlen entlang der Glems

1 . Lahrensmühle.  
Der Mühlenbetrieb wurde 1957 eingestellt. Heute wird das historische Mühlengebäude
für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Im Wohnhaus befindet sich ein Mühlenladen. Infos am
Schaukasten und auf der Homepage

2 . Clausenmühle. 
Das Mühlengebäude ist 1971 völlig abgebrannt. An der Stelle wurde ein Wohnhaus gebaut. Ein Hofladen ist vorhanden. 

3 . Felsensägmühle. 
Die Sägmühle war bis 1994 in Betrieb. Heute ist noch ein Sägebetrieb für Kleinmengen und Einzelstämme vorhanden.

4 . Scheffelmühle. 
Der Mühlenbetrieb wurde 1967 eingestellt. Heute befinden sich im Mühlengebäude ein Keramikatelier von Heidelohre Bihlmaier und ein Bildhaueratelier von Hans D. Sailer.

5 . Fleischmühle. 
Die Mühle ist noch in Betrieb.

6 . Tonmühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden. Infos auf der Homepage. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Tel.: 07156 8326.

7 . Zechlesmühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Tel.: 07156 958312.

8 . Schlossmühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden.

9 . Talmühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden.

10 . Glemsmühle. 
Der Mühlenbetrieb wurde 1974 eingestellt. Die Mühle wurde zu einem Wohnhaus umgebaut.

11 . Hagmühle. 
Der Mühlenbetrieb wurde 1991 eingestellt. Die Gesamtanlage steht heute unter Denkmalschutz.

12 . Stumpenmühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Tel.: 07150 31232.

13 . Bruckmühle. 
Der Mühlenbetrieb wurde 1970 eingestellt. Das Gebäude steht zur Zeit leer. 

14 . Neumühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Tel.: 07150 31247.

15 . Spitalmühle. 
Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Ein Mühlenladen ist vorhanden. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Tel.: 07145 5226.

16 . Untere Mühle. 
Der Mühlenbetrieb wurde 1970/71 eingestellt. Das Mühlengebäude dient heute zu Wohnzwecken.

17 . Papiermühle. 
Die Pappenfabrik war bis 1969 in Betrieb.

18 . Hammerschmiede. 
Der Fabrikbetrieb wurde 1958 stillgelegt. Das Gebäude steht heute leer.

19 . Unterriexinger Bachmühle. 
Der Mühlenbetrieb wurde 1993 eingestellt. Die Mühle wurde 1997 zum Wohnhaus umgebaut.

Naturraum „Glemstal“

Der Glemswald bei Stuttgart ist das Quellgebiet der Glems. Nach einem Lauf von 48 km durch Keuper und Muschelkalk mündet die Glems bei Unterriexingen in die Enz. Das Glemstal bietet durch seine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft ideale Voraussetzungen als Naherholungsgebiet. Gut erschlossene Wander- und Radwege laden ein, die Natur und Landschaft des Glemstals zu erkunden und kennenzulernen. Durch seine Ursprünglichkeit übernimmt das Glemstal im Ballungsraum um Stuttgart eine wichtige Schutzfunktion für den Naturhaushalt. Es bietet Lebensräume für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Damit das Glemstal mit seiner bedeutsamen Flora und Fauna geschützt und erhalten werden kann, wurde der überwiegende Teil als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Bitte nehmen Sie bei Ihrem Aufenhalt im Glemstal Rücksicht auf Natur und Landschaft, damit die Schönheit und Ursprünglichkeit dieses reizvollen Tales erhalten bleibt. Vielen Dank!