Stadt Ditzingen

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Gyula

Urkunde wurde 1991 unterzeichnet

Die Burg
Die Burg
Die Innenstadt
Die Innenstadt

Die Urkunden zur Städtepartnerschaft zwischen den Städten Ditzingen und Gyula wurden 1991 unterzeichnet. Diese Städtepartnerschaft hat sich in kurzer Zeit durch zahlreiche Kontakte und gegenseitige Besuche innerhalb aller Schichten der Bevölkerung hervorragend entwickelt. Sie verfolgt folgende Ziele:´

Die Förderung des Zusammenlebens der Menschen in Ost und West im Zeichen der europäischen Verbundenheit; die gemeinsame Pflege der geschichtlichen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Werte der Städte Ditzingen und Gyula; die Vertiefung der Freundschaft unter den Bürgerinnen und Bürgern der beiden Städte, insbesondere der Jugend; die Förderung der Verbundenheit zwischen Familien, Schulen, Vereinen, gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Institutionen
Die Stadt Gyula, eine idyllische Kurstadt in der ungarischen Tiefebene unweit der rumänischen Grenze bietet den Besuchern Abwechslung, Unterhaltung, Erholung und Heilung. Besonders das Burgbad, mitten im Schloßgarten der Stadt errichtet, ermöglicht mit 20 Becken den Kur- und Badegästen einen optimalen Badeaufenthalt. Die Gyulaer Quellen versprechen Linderung bei rheumatischen Erkrankungen und bei diversen Frauenleiden. Sehenswürdigkeiten, wie die Ziegelburg aus dem 15. Jahrhundert, das Schloss, mehrere Kirchen, das Komitatshaus, die 100jährige Konditorei und mehrere Bürgerhäuser bieten den Interessierten Einblicke in die Entwicklung und Geschichte dieser Stadt. Die Stille der Puszta um Gyula und die am Kleinwild reichen Wälder der Umgebung sind für den Urlaub- und Erholungsuchenden die richtige Adresse. Neben all den genannten Sehenswürdigkeiten Gyulas, heilenden Kuren, Idylle und gutem Essen erfährt der Besucher noch etwas ganz Wichtiges: die Gastfreundschaft. So ist Gyula, was auch immer Sie in den schönsten Wochen des Jahres suchen, eine Reise wert.

Am 23. Oktober 1996 wurde dem damaligen Oberbürgermeister Alfred Fögen die Ehrenbürgerschaft der Stadt Gyula verliehen.

Die Stadt Ditzingen bietet an:

  • Vermittlung von Hotel- und Privatunterkünften in Gyula an Ditzinger Bürger. 

Weitere Informationen:
Weiter zur Homepage der Partnerstadt 

Die Stadt Ditzingen beteiligt sich 2015/2016 am EU-Projekt „Bürger im europäischen öffentlichen Leben“

Die Stadt Gyula sowie ihre Partnerstädte Arad, Miercurea-Ciuc, Covasna (jeweils Rumänien) Budrio (Italien), Ditzingen (Deutschland), Wagrowiec (Polen), Palić und Zrenjanin (jeweils Serbien) haben sich in diesem Programm verpflichtet, die europäischen Werte wie Solidarität, Toleranz, Achtung der Menschenrechte sowie die vielseitigen kulturellen Traditionen zu pflegen und zu vermitteln. Der gemeinsame Entschluss war die Grundlage des seit 2012 existierenden Netzwerkes zwischen den Partnerstädten, das sich bisher mit den gemeinsamen Problemen der Europäer und ihres Alltags beschäftigte.

Mit diesem von der EU unterstützten Netzwerk wurden für unsere Bürgerinnen und Bürger Rahmenbedingungen geschaffen, in denen eine ganze Reihe von gemeinsamen Programmen geplant und durchgeführt werden konnten. Die vielfältigen internationalen Begegnungen trugen zu interkulturellen Dialogen bei, die neben den beruflich orientierten Gesprächen auch gemeinsame Freizeitgestaltungen ermöglichten, bei denen sich die Teilnehmer näher kennenlernen konnten.

Link zum Projekt

Informationen zum Projekt (Englisch)

25 Jahre Städtepartnerschaft Ditzingen - Gyula

Bürgermeister Dr. Ernö Görgényi und Bürgermeister Ulrich Bahmer

Nach dem Besuch aus Gyula im Frühjahr in Ditzingen ist eine 20-köpfige offizielle Delegation der Stadt Ditzingen vom 10. bis 13. Juni 2016 in die ungarische Partnerstadt gereist. Bürgermeister Ulrich Bahmer, Mitglieder des Gemeinderates, der Stadtverwaltung, Repräsentanten der Schulen und Vereine sowie die Referenten der Konferenzreihe im Rahmen des EU-Projekts „Bürgerschaftliches Engagement“ wurden zur Abschlusskonferenz und zum Jubiläumsfestakt eingeladen.
Sieben weitere Partnerstädte der Stadt Gyula waren an diesem Wochenende ebenfalls zu Gast in der idyllischen Stadt an der Körös.
 
Bürgermeister Dr. Ernö Görgényi hieß zum Auftakt die Gäste aus Ost und West herzlich willkommen. In seiner Ansprache würdigte er die zahlreichen Begegnungen beider Städte in den letzten 25 Jahren und versicherte, dass die Stadtväter aus Gyula auch in Zukunft bestrebt sind, den Austausch zwischen den Schulen, Organisationen und Vereinen zu unterstützen. Bürgermeister Bahmer dankte für die herzliche Begrüßung und ließ die letzten 25 Jahre Revue passieren. Zahlreiche Begegnungen, Schüleraustausche, Konzerte, Ausstellungen, gemeinsam gestaltete Stadtranderholungen und unzählige Freundschaften zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, sogar eine Ehe sind im Rahmen der Städtepartnerschaft entstanden. Die Bilanz sei gut, man kann zuversichtlich auf die „Goldene Hochzeit“ blicken!
Zum Abschluss des Festaktes unterzeichneten Bürgermeister Dr. Ernö Görgényi und Bürgermeister Ulrich Bahmer die Jubiläumserklärung zwischen den Städten Gyula und Ditzingen.
Das Gastgeschenk der Stadt Ditzingen fiel diesesmal etwas anders aus. Es wurden drei gemeinnützige Gyulaer Vereine unterstützt. Diese sind der „Verein zur Unterstützung von behinderten Kindern“, der Verein „Wir für einander“ und der „Verein der an Multiple Sklerose erkrankten Menschen im Komitat Békés“. Diese wurden je mit einer Spende in Höhe  von 500 € bedacht.

Die Stadt Ditzingen erhielt als Jubiläumspräsent eine schöne Vase einer ungarischen Porzellanmanufaktur.
Nach dem Festakt folgte die Abschlusskonferenz des EU Projektes. Sieben Referentinnen und Referenten aus Gyula’s verschiedenen Partnerstädten aus Rumänien, Polen, Serbien und aus der Slowakei berichteten über ihr Wirken und ihre Ergebnisse im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements. Fazit aller geschilderten Erfahrungen war, die wichtige soziale und gesellschaftliche Rolle des bürgerschaftlichen Engagements in Europa zu fördern, das heute in seiner Entwicklung auch viele neue Aufgaben bewältigen muss.
Während des Aufenthaltes in Gyula konnten alle Gäste das neu eröffnete Schloss Almássy besichtigen. In einem sehr schönen Park gelegen ist das einst bemerkenswerte, später viele Jahrzehnte heruntergekommene Schloss, buchstäblich „aus dem Schlaf erwacht“. Hervorragend restaurierte Räume und modernste Technik beeindrucken den Besucher mit einer interaktiven Ausstellung. Die Gyulaer sind zu Recht sehr stolz darauf. Damit ist die Stadt um eine besondere Sehenswürdigkeit reicher geworden.

Am Sonntagnachmittag wurde die Ditzinger Delegation sehr herzlich und mit Musik vom „Gyulaer deutsch-ungarischen Freundeskreis“ zu einem typisch ungarischen Speckbraten an der Körös empfangen. Wurst- und Speckspieße wurden an mehreren Feuerstellen zubereitet. Alle Gastgeber waren bei der Entstehung vor 25 Jahren der Partnerschaft dabei und alle haben noch sehr schöne Erinnerungen daran. Dieser Nachmittag war besonders herzlich und zeigte einmal mehr, dass die menschlichen Beziehungen die wichtigsten sind, die die
Freundschaft zwischen den Städten tragen.
Bedauerlicherweise war es der Stadt Gyula nicht möglich, ein so großes Fest wie zur Geburtsstunde der Städtepartnerschaft vor 25 Jahren auszurichten. So bitten wir an dieser Stelle um Verständnis.
 
Im Rückblick kann man feststellen, dass sich nicht nur die Zeiten, sondern sich auch die Stadt Gyula verändert haben. Gyula ist hübsch geworden. Vieles wurde modernisiert, das Bad ist eine Erholungsoase, die Stadt hat Flair und verfügt über historische Sehenswürdigkeiten. Nur eines blieb: Die Menschen in Gyula sind nach wie vor sehr herzlich und gastfreundschaftlich.

20 Jahre Städtepartnerschaft Ditzingen – Gyula

Im Burgbad
Im Burgbad
Kulturveranstaltung vor der Burg
Kulturveranstaltung vor der Burg

Ein Grund zum Feiern - Das Wochenende 13. -15. Mai 2011 stand in Ditzingen im Zeichen der Städtepartnerschaft. Gemeinsam mit einer großen Delegation aus unserer ungarischen Partnerstadt Gyula wurde das 20 jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert. Am Freitagabend kam die ungarische Delegation in Ditzingen an. Für ein Stärkung nach der anstrengenden Reise sorgten die Ditzinger Landfrauen. Die Landfrauen stellten nicht nur Ihre Kochkünste unter Beweis, sondern erwiesen sich auch als hervorragende Gastgeberinnen. Am Samstag erwartete unsere Gäste und die zahlreichen Ditzinger Besucherinnen und Besucher der erste Höhepunkt. Oberbürgermeister Michael Makurath eröffnete die Ausstellung, „Städtepartnerschaft Ditzingen - Gyula, Impressionen 1991-2011". Der ungarische Abend im Bürgersaal des Rathauses wurde von unseren Gäste mit Musik und Tanzeinlagen gestaltet. Nach der Eröffnung führte Thomas Wolf, Leiter des Amtes für Kultur, Freizeit und Familie die Besucher durch das Programm.

Besonders die Körös – Tanzgruppe, die ungarische Folkloretänze aufführte fand beim Publikum großen Anklang. Die Tänzerinnen und Tänzer zeigten sowohl traditionelle, als auch moderne Tänze. Dabei wurden sie von der dem Trio um Ferenc Téglás und seinen Musikern begleitet. Zum feierlichen Festakt am Sonntag konnten viele Ditzinger und Gyulaer im Bürgersaal des Rathauses begrüßt werden, die sich in den letzten 20 Jahren um die Städtepartnerschaft verdient gemacht haben. In ihren Reden hoben Oberbürgermeister Michael Makurath und Gyulas Bürgermeister Dr. Ernõ Görgenyi die tiefe Freundschaft der beiden Städte und ihrer Bürgerinnen und Bürger hervor. Mit der Unterzeichung der Jubiläumserklärung bestärkten beide den Willen, die Städtepartnerschaft so erfolgreich fortzuführen. Der Festakt wurde musikalisch von den hervorragenden Pianisten Verena Schwinge und Ákos Hernádi umrahmt. 

Die ehemaligen Gyulaer Bürgermeister Dr. Klárá Perjesi und Dr. Gábor Poscay wurden, ebenso wie der Oberbürgermeister i.R. Alfred Fögen für ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft ausgezeichnet.

In Ditzingen zu Gast war eine kleine französische Delegation aus unserer Partnerstadt Rillieux-la-Pape. Diese wurde von der ersten Beigeordneten Catherine Ravat angeführt, die auch das Grußwort für Rillieux-la-Pape sprach. Ein für einen Festakt ungewöhnlich euphorischer Applaus wurde den beiden Pianisten zu Teil. Ihr Stück, die „ungarischen Tänze Nr. 1,2 und 5“ von Johannes Brahms, vierhändig vorgetragen, waren ein herausragender Abschluss des Festaktes. 

Gemütlich und in schwäbischer Atmosphäre klang das ereignisreiche Wochenende im Mostbesen der Familie Gommel in Heimerdingen aus. Bei zünftigem Essen genossen unsere ungarischen und französischen Gäste den Heimerdinger Apfel- und Birnenmost. Nicht nur dieser Abend, auch das gesamte Wochenende werden die Delegationen und die Gastgeber in guter Erinnerung behalten.