Stadt Ditzingen

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Netzwerk der Jugendarbeit

Das Netzwerk

Im Laufe des neuen Jahres entscheidet sich, ob und in welcher Form das Netzwerk weiterarbeiten wird oder seine Arbeit endgültig einstellt.

Informations- und Beratungsgremium für alle Stellen der Stadt Ditzingen (z. B. Stadtverwaltung, politische Parteien, Kirchen, Kindertagesstätten, Schulen, Vereine,Wirtschaftsunernehmen), die auf dem Gebiet der Betreuung von Kindern und Jugendlichen aktiv sind. 

Durch die Koordination von Maßnahmen in der Jugendarbeit und durch die Förderung gelungener Kooperationen im Rahmen der Leitziele zur kommunalen Jugendarbeit in Ditzingen mit den vom Gemeinderat beschlossenen Ausprägungen, soll der sehr wichtige Standortfaktor Ditzingen optimiert werden, um sich als besonders kinder- und jugendfreundliche Stadt zu profilieren.

Weitere Informationen:
Aufgaben und Geschäftsordnung
Informations- und Beratungsgremium
Leitziele der Jugendarbeit

Mitarbeit

Gemäß der vom Gemeinderat beschlossenen Aufgaben- und Geschäftsordnung des Netzwerks werden Personen für die Teilnahme am Netzwerk von ihrer Insitution für die Dauer eines Jahres durch eine formlose Erklärung an das Amt für Kultur, Freizeit und Familie benannt.

Das Netzwerk ist für alle Institutionen offen, die sich mit Jugendarbeit beschäftigen.
Mitarbeitende Institutionen
Anmeldeformular
Aufgaben- und Geschäftsordnung des Netzwerkes

Kontakt

Für Fragen zum Netzwerk stehen Euch/Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Roger König
Stadtjugendpfleger
Tel.: 07156 164 - 310
E-Mail schreiben 

Thomas Wolf
Leiter des Amtes für Kultur, Freizeit und Familie
Tel.: 07156 164-158
E-Mail schreiben

Projekt - Jugendforum Generation Musik

Was tut sich in der Ditzinger Musikszene ? - Hoffnungsvoller Verlauf von Jugendbeteiligung

Am Donnerstag, den 29.11. trafen sich rund 25 Bandmitglieder verschiedener Ditzinger Bands, Vertreter der Ditzinger Schulen und der musiktreibenden Vereine, um sich über eines der generationsbestimmenden Themen unserer Jugend auseinander zusetzen: Musik bestimmt einen großen Zeitanteil unserer Jugend, sei es als konsumierender MP3 -Hörer, Konzertbesucher oder eben als Musikschaffender in den Bereichen Rock, Jazz oder Klassik. Solide Grundlagen für dieses musikalische Schaffen werden in Ditzingen flächendeckend von der Jugendmusikschule, den musiktreibenden Vereinen und den Ditzinger Schulen vermittelt. Deshalb verfügt Ditzingen auch über eine außerordentlich rege Bandszene. Vor ca. 4 Jahren hatten sich einige Bands unter dem Logo „IG Tonal“ zusammengefunden, um eine gemeinsame Plattform zu schaffen, die den Bands den Austausch untereinander erleichtern sollte. Diese Aktivisten sind zwischenzeitlich älter geworden und – bedingt durch Studium oder ähnliches – in alle Winde zerstreut. Und damit kam die Musikaustauschbörse weitestgehend zum erliegen.

Anlass genug für die Stadtjugendpflege, das Netzwerk der Jugendarbeit und einige rührige Musikaktivisten, sich einmal intensiver mit dem Thema auseinander zusetzen und nach geeigneten Wegen der Verbesserung der Situation zu schauen. Deshalb wurden nach einer kurzen Einführung in verschiedenen Arbeitsgruppen die wichtigsten Themen der jungen Musiker diskutiert. Unter Moderation von Roger König (Stadtjugendpflege), Herrn Schwinge (Netzwerk/ Jugendmusikschule), Ralph Engelberg (Stadtjugendring) und den beiden Musikaktivisten Shammi und Andy ging es um folgende Themen:

  • Bandübungsräume und Auftrittsmöglichkeiten
  • Vernetzung der Musikszene
  • Coaching und Bandaustausch mit Gyula
  • der „Ditzingen –Sampler“

Am meisten gefragt waren die beiden erstgenannten Themenbereiche, weil sie für viele Nachwuchsband die grundlegenden Probleme darstellen. „Wo finde ich einen geeigneten Übungsraum ?“und „Wo könnten wir unser Können bei einem Auftritt unter Beweis stellen?“. Aber auch die Frage: „Wie können wir uns untereinander austauschen und erfahren die wichtigsten Neuigkeiten der Ditzinger Szene?“ beschäftigten die Anwesenden. Die Realität ist leider eine wenig zufriedenstellende für die meisten Bands. Zu wenig oder überteuerte Übungsräume machen es den jungen Künstlern genauso schwer, wie fehlende Auftrittsmöglichkeiten. Perspektivisch konnte die Stadtjugendpflege hier zumindest Hoffnung machen, denn ca. Mitte 2009 wird nach dem Neubau des Hirschlander Jugendtreffs mit Bigbandübungsraum der derzeit von der Bigband „Double B“ der THS in Kooperation mit der JMS genutzte Container als Bandübungsraum zur Verfügung stehen.

Aber auch Eigeninitiative innerhalb der Szene zeigte sich zu diesem Thema spontan. In Zusammenarbeit der Bands und der Stadtjugendpflege soll ein weiterer Anlauf genommen werden, die Ditzinger Firmen abzufragen, ob es bei ihnen ungenutzte Räumlichkeiten gibt, die als Proberäume geeignet wären. Damit ist ein wichtiger Anfang gemacht. Auch bei den Auftrittsmöglichkeiten wurde sehr pragmatisch und lösungsorientiert geschaut. In absehbarer Zeit soll das Jugendhaus Ditzingen und ein weiterer Standort als mögliche regelmäßige Auftrittsorte getestet werden. Zur Frage „Wie vernetzen wir uns am besten?“ wurde der Vorschlag der Stadtjugendpflege zur Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Bandstammtisches im Jugendhaus Ditzingen aufgegriffen. Dieser soll gleich mehrere Funktionen erfüllen:

  • Reaktivierung der Internetseite der „IG Tonal“
  • aktueller Austausch über alles Neue in der Szene
  • Planungsgremium für Veranstaltungen wie „School´s out“, Rockbraten, Bandcontest, „Ditzingen Sampler“
  • Bandaustausch mit Gyula.

Die beiden letzt genannten Themenbereiche rückten an diesem Abend ein wenig in den Hintergrund, sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt weiterverfolgt werden. Ein wichtiges Thema dagegen wurde das Coaching. Ziel ist die Verbesserung der Spielqualität (z. B. Gesang, aber auch alle Instrumente) und die Verbesserung des Handlings soundtechnischer Peripherien (PA- Mixing, Komposition etc.).  Hier ist an eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule und den musiktreibenden Vereinen gedacht. Spontan gab es seitens des anwesenden Vertreters des Ditzinger Liederkranzes, Herrn Mayer, ein interessantes Angebot zum Gesangs-Coaching. Schlussendlich einigte man sich darauf, Ende Januar den 1. Band-Stammtisch im Jugendhaus Ditzingen zu initiieren und dann an den angefangenen Themen weiter zu diskutieren und – wichtiger – Nägel mit Köpfen zu machen: nämlich die ersten Schritte in Richtung Band-Netzwerk zu tun.

Abgerundet wurde der Abend durch einen Auftritt der Hip Hop Crew „4 Micz“. Inzwischen hat Herr Langohr von der Stadtjugendpflege einen Termin mit Shammi und Andy in der 1. Januarwoche vereinbart, um den 1. Stammtisch und die Internetseite vorzubereiten. Der Termin vom 1. Stammtisch soll Ende Januar sein, dort soll dann im Detail das weitere Vorgehen besprochen werden.

Projekt - Symposium Musik macht Schule

Schulsozialarbeit

Der Einsatz von Schulsozialarbeit ist z.Zt. im Bereich der weiterführenden Schulen (Haupt- und Realschule) vorgesehen. Die Mitglieder des Netzwerkes sind der Ansicht, dass die dort auftretenden Probleme sehr häufig auf nicht behandelte Defizite in den Grundschulen zurückzuführen sind. Daher wurde intensiv darüber diskutiert, ob die Schulsozialarbeit mit gezielten Aktivitäten nicht bereits präventiv in der Grundschule aufsetzen sollte. Die Wilhelmschule - Grundschule hat dazu aus ihrem Bereich schlüssiges Datenmaterial vorgelegt.

Der Ausschuss für Kultur, Soziales und Umwelt hat am 5. Dezember 2006 auf Antrag des Netzwerkes die Wilhelmschule und die Stadtjugendpflege beauftragt, für die Wilhelmschule ein Konzept zu erarbeiten, in welcher Form und in welchem Umfang Schulsozialarbeit eingerichtet werden soll.