Stadt Ditzingen

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Energie

Im Überblick

Alles zum Thema "Energie" finden Sie hier!

 

Das Solarkraftwerk Rathaus

Solarkraftwerk Rathaus
Solarkraftwerk Rathaus

Solarkraftwerk I
 
Das Solarkraftwerk 1 ist seit Dezember 2002 in Betrieb. Dazu ein paar technische Informationen:
 
Auf 150 m2 Dachfläche sind 120 Module angebracht, die unter optimalen Bedingungen insgesamt eine Spitzenleistung von 15 kWpeak abgeben. (Zum Vergleich, das entspricht der Leistung von 250 Glühlampen á 60 Watt!). Bei der Ertragsberechnung wurde für die Anlage ein jährlicher elektrischer Energieertrag von 13.500 kWh erwartet. Die tatsächlichen erzielten Erträge liegen deutlich darüber.
 
Der erwartete Ertrag entspricht etwa dem Strom-Verbrauch von drei Vier-Personen-Haushalten. Verglichen mit der Stromerzeugung in einem mit fossilen Brennstoffen (Kohle, Gas, Öl) betriebenen konventionellen Kraftwerk spart die Anlage jährlich etwa 3,5 t Brennstoff bzw. reduziert die CO2-Emission um über 12 Tonnen! pro Jahr.
 
Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und gemäß des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) mit 48,1 Cent pro kWh vergütet. Der Erlös kommt nach Abzug der Kosten z.B. für Zins und Tilgung sowie Versicherung etc. der Bürgerstiftung Ditzingen zugute. 
 

Komplettiert wird die Anlage durch ein Datendisplay. Dieses Display befindet sich auf der Südseite des Rathauses und zeigt
 - die aktuelle Leistung
 - den Tagesenergieertrag sowie
 - den Gesamtenergieertrag seit Inbetriebnahme 

Solarkraftwerk 2
 
Im Dezember 2004 kam eine weitere Anlage dazu. Auch dazu ein paar technische Informationen:
Auf 62 m2 Dachfläche sind 52 Module angebracht, die unter optimalen Bedingungen insgesamt eine Spitzenleistung von 7,85 kWpeak abgeben. (Zum Vergleich, das entspricht der Leistung von 130 Glühlampen á 60 Watt!). Die Anlage ist zum Teil nach Süden ausgerichtet (22 Module), zum Teil nach Südwesten (30 Module). Für die Anlage auf dem Ditzinger Rathaus wurde ein jährlicher elektrischer Energieertrag von 7.100 kWh erwartet. Die tatsächlich erzielten Erträge liegen deutlich darüber.
 
Der erwartete Ertrag entspricht etwa dem Strom-Verbrauch von zwei Haushalten mit drei Personen. Verglichen mit der Stromerzeugung in einem mit fossilen Brennstoffen (Kohle, Gas, Öl) betriebenen konventionellen Kraftwerk spart die Anlage jährlich etwa 1,8 t Brennstoff bzw. reduziert die CO2-Emission um über 6 Tonnen! pro Jahr.
 
Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und gemäß des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) mit 57,4 Cent pro kWh vergütet. Der Erlös kommt der Bürgerstiftung Ditziingen zugute. 
Die aktuellen Erträge erfahren Sie unter folgenden Links: 
 
 Solarkraftwerk 1 
 Solarkraftwerk 2

 

 

Solarverein Ditzingen e.V.

Der Solarverein-Verein zur Förderung regenerativer Energien Ditzingen e.V. 
 
Der Verein wurde zwischenzeitlich aufgelöst und die fachlichen Inhalte in die Bürgerstiftung Ditzingen überführt.

E-Bike

E-Bike und Aufladestation am Laien
E-Bike und Aufladestation am Laien

Ditzingen macht mobil - und zwar elektrisch!

Neue Mobilitäts- und Energiekonzepte sind die Grundlage für eine nachhaltigere Zukunft – auch Ditzingen beteiligt sich im Rahmen der EnBW-Elektromobilitäts-Initiative an einem landesweiten Forschungsprojekt. Hierfür wurde im Juli 2011 von der Stadt ein E-Bike des schwäbischen Herstellers ELMOTO zu ermäßigten Konditionen erworben sowie eine Ladestation installiert. 

Die Initiative mit dem Slogan „Wir machen Baden Württemberg mobil!“ richtet sich an alle Städte und Gemeinden im Ländle und erweitert damit die bisherigen Forschungsaktivitäten der EnBW. Primäres Ziel dieser Initiative ist es, Mobilitäts- und Ladeverhalten in ländlichen Regionen zu analysieren, um die dazu gehörige Infrastruktur im Hinblick auf ein landesweites Konzept zu optimieren. Die teilnehmenden Kommunen erklären sich dazu bereit, zu Forschungszwecken regelmäßig Fragebögen zu beantworten und stimmen einer Auswertung der in Ihrer Ladestation gespeicherten Informationen zu. Die Projektlaufzeit beträgt 18 Monate. 

Mit voll geladenem Akku hat das E-Bike eine Reichweite von bis zu 60 km, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h. An der mitgelieferten EnBW Ladestation oder an jedem Schuko-Anschluss lassen sich die E-Bikes wieder auftanken – schnell, komfortabel und für nur 37 Cent pro Volladung.

Die Stadt Ditzingen beteiligt sich im Einklang mit dem eigenen Leitbild an der Initiative der EnBW. Durch die Teilnahme an dem Forschungsprojekt wird versucht, mögliche Strategien zur Verringerung von CO²-Emissionen in unserer Region auszuloten und auf den Weg zu bringen. Auch der Aufbau einer flächendeckenden Strom-Ladeinfrastruktur liegt in unserem Interesse.

Die beteiligten Kommunen können über das E-Bike frei verfügen und es nach belieben einsetzen. Das Ditzinger E-Bike wird den Mitarbeitern des Rathauses als Poolfahrzeug zur Verfügung gestellt. Interessierte Bürger, welche im Besitz von E-Bikes oder Pedelecs (Elektrofahrräder) sind, können die neu installierte Ladestation ebenfalls nutzen. 

Die öffentliche Ladestation wurde am Eingang des Bürgeramtes, Am Laien 1, 71254 Ditzingen, neben dem Haupteingang des Rathauses an der Wand angebracht. Für die Nutzung der Ladestation ist zum Entriegeln der Tankkappe und zum Aktivieren des Stromflusses eine Karte notwendig, die für die Dauer des Ladevorgangs im Rathaus entliehen werden kann. 

Interessenten für die Nutzung der Ladestation mittels Tankkarte melden sich bitte im Rathaus Ditzingen, Tel. 07156/164-280 bzw. per Mail unter hauptamt(@)ditzingen.de. Weitere Informationen zur Initiative der EnBW finden Sie auch unter www.enbw.com/kommunalinitiative 

Energieberatung

Kostenlose Energieberatung in Ditzingen

Prof. Dipl.-Ing. Walter Stäbler bietet ehrenamtlich eine kostenlose Energieberatung für Ditzinger Bürger an. Herr Prof. Stäbler kommt von der Hochschule Esslingen, er ist zwischenzeitlich im Ruhestand. An der Technischen Akademie Esslingen (TAE) leitet er das seit 1987 bestehende Weiterbildungsprogramm Energieberatung (TAE) für Architekten, Bauphysiker und Ingenieure. Dort wurden zwischenzeitlich über 1000 zertifizierte Energieberater ausgebildet.

Die Beratung wird in Zusammenarbeit und Unterstützung mit der Bürgerstiftung Ditzingen und der Stadt Ditzingen durchgeführt.

Die Interessenten sollten zur Energieberatung bei bestehenden Gebäuden möglichst folgende Unterlagen / Informationen mitbringen:
- Baugesuch oder Pläne mit Schnittzeichnungen vom Gebäude mit Hauptabmessungen, eventuell Fotos vom Gebäude.
- Brennstoffverbrauch (Energieverbrauch) in den letzten Jahren.
- Wie wird das Gebäude beheizt?
- Welche Sanierungen wurden bereits durchgeführt (neuer Heizkessel, Fenster, Dämmung…?).
- Welche Anlagenteile wurden in letzter Zeit ersetzt oder repariert.

Bei geplanten Gebäuden reichen ein Lageplan und gegebenenfalls eine Baubeschreibung mit
Entwurfsplänen aus.

Geplante Termine 2017: 
16.02. / 20.04. / 08.06. / 19.10. / 07.12.
Genaues wird dann jeweils rechtzeitig veröffentlicht. Die Anmeldung zur Anfangsberatung wird unter der Telefonnummer 07156/164-189 erbeten. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Weitere Informationen zu Energieberatungen erhalten Sie hier.

Energiesparend bauen

Informationen zur finanziellen Förderung für energiesparendes Bauen finden Sie hier.

Förderprogramme

Erdwärme in Baden-Württemberg - Neues Förderprogramm 

Wussten Sie, dass die unterhalb der Erdoberfläche gespeicherte Erdwärme eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle ist ? Für eine Nutzung dieser umweltfreundlichen Energie sind die geologischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen in Baden-Württemberg ausgesprochen günstig. Die Stadt Ditzingen hat vor kurzem einen „Handlungsleitfaden zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie“ erstellt. Darin erfahren Sie, was auf der Gemarkung Ditzingen zum Thema Erdwärmenutzung zu beachten ist. Erdwärme ist ein wichtiger Baustein, um die von der Landesregierung geplante Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energie zu erreichen. Daher hat die Landesregierung u.a. beschlossen, Erdwärmeanlagen und Wärmepumpen zu fördern.  

Bundesprogramm 

Auch der Bund bietet ein „Förderprogramm von effizienten Wärmepumpen“ über die BAFA an. Einzelheiten erfahren Sie unter www.bafa.de

Downlaod

Handlungsleitfaden zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie (4MB)

Segway

Segway
Der GVD unterwegs mit dem Segway

Seit Sommer 2012 ist der Fuhrpark des städtischen Vollzugsdienstes der Stadt Ditzingen mit einem Segway ausgestattet. Der Segway wird zum Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Emissionen zu verhindern, ohne auf Mobilität zu verzichten.  Oberbürgermeister Michael Makurath sieht darin ein "sehr probates Mittel, um den Radius zu vergrößern" und die Effizienz seines Vollzugsdienstes zu erhöhen. Doch der Segway wird in Ditzingen nicht nur eingesetzt, um die polizeiliche Effizienz zu erhöhen, sondern auch und vor allem, um das Umweltbewusstsein der Menschen zu erhöhen: "Ich lege Wert darauf, dass es eine bürgerschaftlich getragene Bewegung wird“, so Makurath.

Sammelstellen für CDs und DVDs in allen Rathäusern und der Stadtbibliothek

Sammelstelle für CDs und DVDs
Sammelstelle für CDs und DVDs

CDs und DVDs sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob als Gratis-Beilage zu Zeitschriften oder zur Datenablage von Texten, Bildern, Grafiken, Filmen und Musik - nahezu überall kommen die praktischen Datenträger zum Einsatz. 
 
 Aber wohin mit den "alten CDs?" 
 
 Diese Frage haben Sie sich bestimmt auch schon gestellt. 
 
 Die Stadtverwaltung Ditzingen hat deshalb nach einer lokalen Lösung für alle BürgerInnen gesucht und gefunden. In allen Rathäusern und der Stadtbibliothek Ditzingen stehen geeignete Sammelbehälter, sogenannte -"Blueboxx(-en)"-, zur Aufnahme und Wiederverwertung der silbernen Scheiben bereit. 
 
 CDs und DVDs werden leider noch häufig über den "Hausmüll" entsorgt. So landen sie auf der Deponie oder in der Verbrennungsanlage. Doch weder dort noch in der "Grünen Tonne" sind CDs richtig aufgehoben, denn sie eignen sich hervorragend zur Wiederverwertung. Die ausgedienten Scheiben bestehen größtenteils aus dem Trägermaterial Polycarbonat - ein glasklarer und vielseitig einsetzbarer Kunststoff, der in hoher Reinheit wiedergewonnen und in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt wird. Es dient dann als Ausgangsstoff für eine Vielzahl neuer Produkte von der Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik. 
 
 Laut Umweltbundesamt werden weltweit jährlich ca. 40 Milliarden Scheiben auf den Markt gebracht und das mit einer steigenden Tendenz von etwa 15%! 

BlueBoxx