Stadt Ditzingen

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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Ditzingen

Ditzingen... mehr als nur eine Stadt! 

Folgend erhalten Sie Informationen über Sehenswürdigkeiten in Ditzingen. 

Weitere Informationen zur Stadtgeschichte entnehmen Sie bitte den Seiten Stadtmuseum und Stadtarchiv

Mehr dazu

Am Laien

Am Laien
Am Laien

Die neue Stadtmitte am Laien mit dem neuen Rathaus, dem Bürgersaal, der neuen Stadtbibliothek im Drei-Giebel-Haus sowie dem Stadtmuseum im alten Rathaus bildet mit der mehr als 500 Jahre alten Konstanzer Kirche ein Ensemble, das Tradition und moderne öffentliche Dienstleistung auf engem Raum miteinander verbindet. 

Ditzinger Schloss

Ehemalige Burganlage des Ditzinger Ortsadels aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Die heutige Doppelflügelanlage wurde im 15. und 16. Jahrhundert als Wasserschloss angelegt. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz. 

Schloss Ditzingen
Schloss Ditzingen
Schloss Ditzingen
Schloss Ditzingen

Speyrer Kirche, Ditzingen

Speyrer Kirche
Speyrer Kirche

Spätmittelalterliche Kirche. Erbaut Ende des 15. Jahrhunderts. Bis zur Reformation Pfarrkirche der für den westlichen Teil des Dorfes, der zum Bistum Speyer gehörte. Heute Friedhofskirche. Schönes Netzgewölbe in der Chorhalle. 

Schlossstraße Schöckingen

Schlossstraße Schöckingen
Schlossstraße Schöckingen

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht sind die Fachwerkgebäude auf der Westseite der Schloßstraße: das Alte Rathaus von 1788, das evang. Pfarrhaus von 1594 und das „Firstständerhaus“ mit Bauelementen aus dem 15. Jahrhundert. 

Evangelische Pfarrkirche, St. Mauritius, Schöckingen

St. Mauritius, Schöckingen
St. Mauritius, Schöckingen

Spätmittelalterliche Kirche mit Bauteilen aus dem 13. und 15. Jahrhundert. Im Chorraum wertvolle Steinepitaphe. Reste der spätgotischen Ausmalung und Teile des mittelalterlichen Altars sind erhalten. 

Der Keltische Grabhügel von Hirschlanden

Hirschlander Krieger
Hirschlander Krieger

Entdeckungsgeschichte 
Im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens wurde zwischen dem 5. November und dem 14. Dezember 1963 der Grabhügel im Rahmen einer Rettungsgrabung freigelegt. Der Hügel hatte vor der Grabung einen Durchmesser von rund 32 m und eine Höhe von 1,2 m. Er wurde seit Generationen beackert und war stark abgepflügt. Ein zweiter, 80m östlich gelegener Hügel mit einem Durchmesser von 28m, der im Jahre 1966 untersucht wurde, war bereits zerstört. Bereits am ersten Tag der Grabung wurde am Nordfuß des Hügels eine Grabstele gefunden. Deshalb wurde beschlossen, die Grabung nach dem Winter, vom 22.März bis zum 3. April des Jahres 1964 weiterzuführen. Im Laufe der Grabung wurden 16 Grabstellen lokalisiert. Der Hügel war ursprünglich mit einem Steinkranz gegen das Abfließen der aufgeschütteten Erde gesichert. Er war nahezu kreisrund und hatte beim Steinkranz einen Durchmesser von 19 m. Das Material war fast ausschließlich unbearbeiteter Muschelkalk. Die gefundenen Grabbeilagen datieren bis in die frühe Latènezeit, um 500 v.Chr. 

Die Steinstele - der „Hirschlander Krieger“ 
Die Steinstele wurde bei der Grabung am Nordrand des Hügels, außerhalb des Steinkranzes, gefunden. Sie war in zwei Teile zerbrochen. Der unbekleidete menschliche Körper ist aus Stubensandstein gehauen. Sie ist lebensgroß, die Füße sind leider abgebrochen und verloren und hat eine Höhe von 1,50m. Auf dem Kopf trägt sie einen konischen Hut oder Helm und um den Hals einen dicken Reif. Die Figur trägt eine verschobene Maske über dem Gesicht sowie einen Gürtel mit einem Dolch mit „Antennengriff“. Die Grabstele von Hirschlanden gehört zu ersten lebensgroßen und lebensechten Figuren eines Menschen aus vorgeschichtlicher Zeit, die in Mitteleuropa in der Zeit um 500 v. Chr. angefertigt wurden. Von der Zeitstellung her kann die Stele der oberen zentralen Bestattung zugeordnet werden. 

Die Gräber 
In Umkreis des Hügels wurden 16 Grabstellen nachgewiesen. Weitere Nachbestattungen werden angenommen und wurden im Laufe der Jahrhunderte ausgepflügt. 
Um ein zentral gelegenes Grab wurden in zwei Kreisen Nachbestattungen gelegt. In einer Schicht darüber wurde um das zweite zentrale Grab eine weiterer Ring angelegt. 
Die meisten Gräber waren in einer einfachen Holzkammer angelegt, manche mit Steinplatten abgedeckt. Es handelt sich ausnahmslos um Körperbestattungen von Männern, Frauen und Kindern, wie sie seit 600 v. Chr. üblich waren. Bei den Grabstellen wurde eine durchschnittliche Grabausstattung gefunden: die Männer haben als Waffe eine Lanze, halbmondförmiges Eisenmesser, Kahnfibeln und die Frauengräber als Haarschmuck Bronzenadeln, als Ohrschmuck einen Ring, als Halsschmuck einen geschlossenen Ring, Ketten aus Bernsteinperlen, auf der Brust oder an den Schultern Fibeln, als Armschmuck Ringe, weiter Gürtel und Fußringe. Die Kindergräber haben als Beigabe einen Halsring oder einen kleinen Ring. Das älteste Grab wurde am Anfang der Späthallstattzeit, in der ersten Hälfe des 6. Jahrhunderts v.Chr. angelegt und die jüngsten Nachbestattungen wurden in der Übergangszeit zur frühen Latènezeit hinzugefügt. 
 
Der Grabhügel und eine Nachschöpfung der Grabstele sind in der Nähe des Fundortes als Rekonstruktion zu sehen. Eine weitere Nachbildung der Stele finden Sie im Stadtmuseum Ditzingen 
 
Wegbeschreibung 
Der Hirschlander Krieger ist nur zu Fuß zu erreichen. Holzener Grundweg Richtung Steinbruch Rombold zwischen Hirschlanden und Heimerdingen. 
Parken am Schellweg (Nahe Schützenhaus Hirschlanden) möglich. 

Film "Der Keltenkrieger von Hirschlanden"

Teil 1

Teil 2

 

Heimerdinger Köpfe

Skulptur des Bildhauers Uli Gsell

Waldsteingranit, 210cm x 3.40cm x60cm 

Die „Heimerdinger Köpfe“ bestehen aus einer aufrecht gestellten Steinplatte aus Granit, deren bruchraue Seiten zum großen Teil noch zu sehen sind. Diese wurden vertikal gespalten, so dass zwei aufeinander bezogene Elemente entstanden. Durch Verschiebung dieser Elemente entstehen räumliche Bezüge zwischen den Teilen und zum umgebenden Stadtraum. Alter und neuer Stadtteil erhalten hier ein „Scharnier“. Gleichzeitig wird eine Torsituation für denjenigen geschaffen, der auf dem Weg von und nach Rutesheim ist. Horizontale Spaltungen ergeben ein durchlaufendes Band- eine Abfolge von Heimerdinger –Köpfen. Uli Gesell, aus dem Katalog Bauwerk Arbeiten im öffentlichen Raum 2000-2011